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Testfahrt Porsche Boxster
18.10.2017, 11:38
Beitrag #21
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Das kann natürlich auch sein, ich weiß nicht was der Boxsterfahrer damals so werktäglich bewegt hat, dass es ein Dienstagen war bin ich mir allerdings sicher.
Dir ist aber hoffentlich klar, dass Du mir damit die nun schon seit fast 15 Jahren andauernde Illusion geraubt hast, man könne mit Volvos Porsche jagen! Zwinker

H.

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18.10.2017, 11:48
Beitrag #22
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Berücksichtigen sollte man auch folgendes: wollte der Porschefahrer den Vergleich oder nicht. Ich denke aber, dass die Beobachtung von Harald realistisch ist und der Boxster am Berg schwach ist.

@Harald: mit dem Kauf deines G Modell in Targakonfiguration hast Du alles richtig gemacht!

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18.10.2017, 11:54
Beitrag #23
RE: Testfahrt Porsche Boxster
(18.10.2017 11:48)Manfred Laufer schrieb:  @Harald: mit dem Kauf deines G Modell in Targakonfiguration hast Du alles richtig gemacht!

Vielen Dank Manfred, von genau dieser Konfiguration träume ich allerdings auch schon seit Jugendtagen. Spätestens aber nach vier Tagen Pässefahren in den Alpen wussten mein Sohn und ich wofür gerade dieses Auto gebaut wurde.

Gruß vom Niederrhein

Harald

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18.10.2017, 19:23
Beitrag #24
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Hallo harald,

von dem G-Modell bin ich auch sehr begeistert, da hab ich auch einige Tests aus den damaligen Zeitschriften. leider kam es noch nie zu einer Probefahrt eines solchen Modells Fettes Grinsen Ich frage mich immer noch wie groß der Vorteil in der Beschleunigung darin zu suchen ist das der Motor quasi auf der antriebsachse liegt....

Schöne Grüße ebenfalls vom Niederrhein.

Gruß

Thomas
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18.10.2017, 21:28
Beitrag #25
RE: Testfahrt Porsche Boxster
allo,

ich möchte die gute Stimmung hier nicht stören, bin aber vom G-Modell enttäuscht.

Klar, ein Traumauto unserer Generation aus Kindertagen, die Sportwagen-Ikone halt. Wie schon mal berichtet, ein guter Freund von mir fährt einen 3,2 Liter-Targa mit den "Walter Röhrl-Sportkats", ich hatte schon mehrfach die Möglichkeit, das Auto zu testen.

Für den BMW-Freund ein ganz ungewohntes Fahrgefühl, total "leicht" auf Vorderachse, Geräusch beim Schließen der Tür hmm sagen wir mal nicht gerade "Tresorsound", meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Vielleicht zu hoch gesteckt?

Zugegeben, schon tolle Optik, ich fahre aber lieber BMW (modellübergreifend).

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Viele Grüße, Peter
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18.10.2017, 22:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2017 22:52 von Manfred Laufer.)
Beitrag #26
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Hallo Peter,

nicht jedem kann alles zusagen. Mit der Vorderachse hast Du sicher nicht unrecht.

Bei den Türen sehe ich das etwas anders, sie klingen auf jeden Fall besser wie beim E30, insbesondere beim Kabriolett klingt das nicht tresormäßig.

Bei der Optik sind wir uns einig, dass der 911 gut aussieht.

Gruß Manfred

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19.10.2017, 11:06
Beitrag #27
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Ein 4-sitziges Cabrio von BMW, noch dazu u.U. 30 Jahre alt, mit einem kurzen 2-Sitzer von Porsche zu vergleichen ist schon grundsätzlich unfair.
Spaß machen beide, jedes auf seine Art.

Der Weg ist das Ziel
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19.10.2017, 11:28
Beitrag #28
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Rolf, der Porsche ist ebenfalls schon alt und auch Autotester testen schon mal einen E30 B3 gegen
einen Opel Senator.

Es wurde lediglich festgestellt, dass das BMW E30
Kabriolett in Bezug auf Türen - Klang sich nicht
hochwertiger anhört wie ein Porsche der auch ca.
30 Jahre alt ist.

Bist Du das G Modell von Porsche so ausgiebig gefahren, dass es durch Dich beurteilbar ist?

Bleib locker alter FreundZwinker

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19.10.2017, 20:24
Beitrag #29
RE: Testfahrt Porsche Boxster
@ Harald

Tollen Targa hast Du da - gefällt mir sehr gut. Smile

Grüße - Manfred
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20.10.2017, 08:25
Beitrag #30
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Recht habt ihr irgendwie alle!
Aber ich muss zunächst mal eine Lanze für die G-Modelle brechen. Bei mir ist es ein 3,0SC geworden, weil ich den in allen Gazetten hochgelobten 3,2er für den schlechteren Sportmotor halte. Der 3,2er, insbesondere später in Verbindung mit dem G50 Getriebe, wurde entwickelt um dieses Auto für jeden fahrbar zu machen, auch für die Zahnarztgattin! Die katlose Version ist noch erträglich, ganz schlimm fährt sich die sehr häufig angebotene 207 PS Version. Vollkommen zugeschnürt, kein bißchen drehfreudig, dazu noch für den US-Markt und dessen damals schon recht rigiden Emmissionsvorschriften angepasst. Die 3,0er entsprechen meiner Vorstellung eines Porschemotors, verwertbare Leistung erst ab 3000 U/min, von da an gibt es nur noch eine Richtung, schnelles Gänge sortieren ist hier Pflicht. Die Pässe sind wir im gefühlten Eiltempo hinauf und hinunter geglüht, oft im Formationsflug mit Motorradfahrern, zu denen wir uns später auf der Passhöhe auch meist gesellt haben. Targafahren, besonders offen ist nah am Motorradfahren. Warum gefühltes Eiltempo? Ich weiß nicht ob wir wirklich schnell waren, aber oben am Pass hatte man das Gefühl ein Rennen gewonnen zu haben. Dieser kreischende Geselle, der dich von hinten anbrüllt lässt einen die Nackenhaare hochsteigen. Das ganze Auto ist nur mit Einsatz zu fahren, die fehlende Servolenkung erfordert hohe Haltekräfte und ihr habt Recht, vorne ist die Kiste verdammt leicht! Verstärkt wird dies noch mit fast leerem Tank. Ist der Tank voll, hält sich der Effekt in Grenzen. Leider ist der Tank immer recht schnell leer, insbesondere bei artgerechter Bewegung in den Alpen, sowie der zügigen BAB-Anreise. Jetzt kommen wir zu den Sachen, die der BMW besser kann!
Mein 320i Cab kann man natürlich leistungsmäßig überhaupt nicht mit dem SC vergleichen, aber an die Verarbeitung im Innenraum (Materialien Türtaschen und Verkleidungen, diverse Kunststoffteile, Schalter, Knöpfe...) hier spielt der E30 tatsächlich eine Klasse höher. Wir reden übrigens beim E30 von einer 2+ bei einer verbrieften Laufleistung von 117000km, beim SC von einer 1- und einer ebenfalls verbrieften Laufleistung von 95000 km. Also keiner von beiden ist eine runtergerittene Runkel. Ergonomie lässt sich von mir nur eingeschränkt bewerten. Mein Gardemaß hat im SC ein paar Umbauarbeiten erforderlich gemacht, aber es geht nicht nur mir so, dass der Lenkradkranz einfach Teile der wunderschönen Rundinstrumente verdeckt. Man kann jetzt darüber streiten ob man die Nadel des Tachos über 130 km/h noch sehen muss, mich würde es manchmal schon interessieren wie schnell ich bin. Im E30 ist alles perfekt, alle Knöpfe, Schalter da wo man sie erwartet, der Schaltknüppel liegt genau da wo bei mir die Hand hinfällt, ich muß mich nicht im Sitz nach vorne beugen um den 5. Gang einzulegen. Da hat sich schon jemand was dabei gedacht. Knöpfe und Schalter im SC sind ein wenig im Gießkannenprinzip verteilt worden. Aber man gewöhnt sich an alles.
Welche alte Karre fahre ich lieber werden jetzt wahrscheinlich einige wissen wollen? Ganz schwieriges Thema! Salomonisch gesprochen, immer der in dem ich gerade sitze! Als reines Spaßauto, allerdings durchaus fernreisetauglich ganz klar der SC. Als Alltagsklassiker der E30. Mal schauen was die Zukunft bringt, denn ganz ehrlich, zwei alte Karren in dem Zustand zu halten... man hat ja nebenbei auch noch Familie, Haus und Hund, zwei Alltagsautos und nicht zu vergessen einen Job um das ganze zu finanzieren!

Gruß vom Niederrhein

Harald

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20.10.2017, 12:09
Beitrag #31
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Hallo,

Harald, danke für die ausführliche Darstellung Deiner "Anwendersicht", sehr interessant!

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Viele Grüße, Peter
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20.10.2017, 12:15
Beitrag #32
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Zitat:Harald, danke für die ausführliche Darstellung Deiner "Anwendersicht", sehr interessant!

Sehe ich auch so. Sonne

Danke und Grüße
Thomas

Ebay wird mir immer unsympathischer-aber PayPal ist das Allerletzte!Nie wieder o2- die sind noch schlimmer als PayPal!
Meine Fahrzeuge:328i Cabrio, 323i touring(beides E36), FIAT Barchetta
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20.10.2017, 20:16
Beitrag #33
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Hallo Harald,

ich weiß garnicht wo ich anfangen soll....

Also, von Porsche habe ich nicht sehr viel Ahnung. Als Kind fand ich den Porsche Carrera (2,7?) mit dem Entenbürzel immer Spitze, genauso wie der Porsche Turbo mit 3 LIter und 260 bzw 3,3 Liter und 300 PS. Das dies wohl das G-Modell ist hab ich erst hier im Thread gelernt.
Porsche war für mich immer etwas unerreichbares, geiles Aussehen mit höllischen Fahrleistungen (zumindest seinerzeit). Ich weiß garnicht was die Porsche zu ihrer "günstigsten" Zeit gekostet haben, einen Porsche hab ich mir immer abgeschminkt.
Begeistert war ich aber auch immer (als BMW-Fan) von den Alpina B7-Modellen, welche den Porsches so einigermaßen das Wasser reichen konnten. Etliche Vergleiche ließen bei mir den Puls immer in die Höhe schnellen. Und sehr neidisch war ich immer auf die Beschleunigungswerte bis 100 km/h, da konnten die Alpinas den Porsches nur annähernd das Wasser reichen.
Auch der Ruf-Porsche war in den 80ern ein absoluter Traum.
Letztlich habe ich mich für die ALpina entschieden weil sie mir optisch noch ein wenig besser gefielen und ich im nachhinein vermute das die Porsche einfach zu teuer waren.
Ich will damit nur sagen das Porsche auch bei mir ein sehr hohes Ansehen genießt, zumindest was die alten Modelle betrifft, und wenn Geld keine Rolle spielen würde, ich mir meinen Hof auch mit diesen Modellen voll stellen würde.
Aberich bin auch mit dem zufrieden was ich habe, wenngleich ein schöner 911er ein Traum bleiben wird.
Wenn du schreibst du kannst dich nicht entscheiden welchen Wagen du besser findest, 911 oder 320, kann ich das sehr gut verstehen. Wenn ich mich morgens entscheide womit ich zur Arbeit fahre oist es aus einer Laune heraus. Will ich offen fahren? Will ich rasen? Will ich cruisen? Und danach entscheide ich welcher Schlüssel ins Zündschloß fällt. Leistung ist eben nicht alles, jedes Modell im Stall besticht mit seinen Reizen....

Gruß

Thomas
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20.10.2017, 21:34
Beitrag #34
RE: Testfahrt Porsche Boxster
(20.10.2017 08:25)Harald schrieb:  Mein Gardemaß hat im SC ein paar Umbauarbeiten erforderlich gemacht, aber es geht nicht nur mir so, dass der Lenkradkranz einfach Teile der wunderschönen Rundinstrumente verdeckt.

Wie groß bist Du denn, wenn man einmal neugierig fragen darf?
Ich bin über 1.90, eher Typ lange Beine, Schuhgröße 46 und bin mit der Pedalerie in einem alten 911er Modell nicht so richtig zufrieden gewesen bzw. nicht so super zurecht gekommen (mir fehlt aber jetzt auch ernsthaft die "11er-Erfahrung" - 1 x in nem geschlossenen Modell fahren, ist sicher keine Referenz Zwinker ). In den Transaxle-Porsche 924 (1 x selber gefahren)/944(in den 90er Jahren im Familienbesitz, regelmäßig gefahren)/928 (2x selber gefahren) hatte ich dagegen null Probleme, aber mit so was wird man sogar heute noch von nicht wenigen, eingefleischten Porsche-Jüngern schräg oder zumindest mitleidig angesehen (dabei gefallen mir gerade diese Modelle richtig gut).

Probleme mit der Sicht auf den Tacho kann es für größere Menschen auch beim e30 geben, wenn man kleinere Lenkräder fährt. Das kann schon beim 37cm M-Tech 1 Lenkrad der Fall sein (dafür passen dann wiederum die Beine besser drunter). So etwas fällt für mich aber eher unter die Rubrik "Wer schön sein will, muss leiden".

Ich würde das e30 Cabrio abgeben, wenn ich einen 911 Targa auch noch im Fuhrpark hätte. Im Moment bekommt man offenbar gutes Geld für die Autos und man hat eine Sorge weniger.
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22.10.2017, 01:18
Beitrag #35
RE: Testfahrt Porsche Boxster
(20.10.2017 21:34)Martin schrieb:  
(20.10.2017 08:25)Harald schrieb:  Mein Gardemaß hat im SC ein paar Umbauarbeiten erforderlich gemacht, aber es geht nicht nur mir so, dass der Lenkradkranz einfach Teile der wunderschönen Rundinstrumente verdeckt.

Wie groß bist Du denn, wenn man einmal neugierig fragen darf?
Ich bin über 1.90, eher Typ lange Beine, Schuhgröße 46 und bin mit der Pedalerie in einem alten 911er Modell nicht so richtig zufrieden gewesen bzw. nicht so super zurecht gekommen (mir fehlt aber jetzt auch ernsthaft die "11er-Erfahrung" - 1 x in nem geschlossenen Modell fahren, ist sicher keine Referenz Zwinker ). In den Transaxle-Porsche 924 (1 x selber gefahren)/944(in den 90er Jahren im Familienbesitz, regelmäßig gefahren)/928 (2x selber gefahren) hatte ich dagegen null Probleme, aber mit so was wird man sogar heute noch von nicht wenigen, eingefleischten Porsche-Jüngern schräg oder zumindest mitleidig angesehen (dabei gefallen mir gerade diese Modelle richtig gut).

Probleme mit der Sicht auf den Tacho kann es für größere Menschen auch beim e30 geben, wenn man kleinere Lenkräder fährt. Das kann schon beim 37cm M-Tech 1 Lenkrad der Fall sein (dafür passen dann wiederum die Beine besser drunter). So etwas fällt für mich aber eher unter die Rubrik "Wer schön sein will, muss leiden".

Ich würde das e30 Cabrio abgeben, wenn ich einen 911 Targa auch noch im Fuhrpark hätte. Im Moment bekommt man offenbar gutes Geld für die Autos und man hat eine Sorge weniger.

Hallo Martin,

ich bin 2m groß, mein Hauptproblem im SC waren die Sitzhöhe und der geringe Verstellbereich nach hinten. Mit längeren Sitzschienen war dieses Problem in den Griff zu bekommen, dafür war jetzt das Lenkrad viel zu weit weg. Nabenverlängerung war nicht zu bekommen, darum habe ich als Soforthilfe ein geschüsseltes Sportlenkrad montiert. Die Sitzposition ist nicht perfekt, da ich die Sitzlehne einen Hauch zu flach einstellen muss, um nicht mit dem Kopf an das Dach zu stoßen. Aber in dieser Kombination kann ich das Auto wirklich bewegen und nicht nur damit fahren, das war ja schließlich Sinn der Aktion.
Auf die Transaxle-Porsche habe ich mehr als einmal einen aufmerksamen Blick geworfen. Insbesondere der 944/968 war durchaus auf meiner Suchliste. Tolle, schnelle und extrem gutliegende Autos mit denen man durch die Bank schnellere Rundenzeiten in den Asphalt brannte als mit den Schwestermodellen mit der 11 im Namen. Ein 968 CS in maritimblau wäre beinahe in meine Garage eingezogen, aber da kam ich mit der Sitzposition gar nicht klar. Da wäre ich auch mit Umbau nicht annähernd in eine gute Sitzposition gekommen.
Der 928 ist eine ganz andere Liga, wäre eigentlich die perfekte 3. alte Karre in meiner Sammlung. Aber eigentlich kein wirklicher Sportwagen, sondern eher ein wirklich schneller GT. Auch jetzt noch der perfekte Kilometerfresser. Leider bewegen sich auf Grund der aufwendigen Technik hier auch die Wartung- und Unterhaltskosten auf einem noch einmal deutlich höheren Niveau. Besonders die ersten Modelle (noch ohne Heckspoiler) sind für mich eine Designikone, obwohl er mir bei der Vorstellung damals und eigentlich auch während der gesamten Bauzeit nicht gefallen hat. Das hat sich geändert nachdem ich einmal ein längeres Stück mit einem 928 S4 fahren durfte. Auch nach heutigem Anspruch eine absolute Wucht. Man glaubt gar nicht wie schnell man ein so großes, schweres Auto auf schmalen Eifelsträßchen bewegen kann. Ich möchte frech behaupten dass ein 11er, außer ein wirklicher Profi sitzt am Steuer, nicht wirklich schneller ist.
Aber leider hat auch bei allen Transaxles die Preisbewegung nach oben eingesetzt, schön wenn man einen hat, billiger werden die nicht mehr.

Noch eine angenehme Nachtruhe

H..

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22.10.2017, 01:21
Beitrag #36
RE: Testfahrt Porsche Boxster
@Peter
Entschuldigung, ich bin etwas vom Thema abgekommen, eigentlich ging es ja um eine Testfahrt im Boxster!unschuldig

Gruß vom Niederrhein

Harald

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22.10.2017, 13:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.10.2017 13:47 von Peter.)
Beitrag #37
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Hallo,

Harald, überhaupt kein Problem, wie gesagt, eine sehr interessante Diskussion zum Thema Porsche!

Ich muss gestehen, dass die Marke Porsche schon eine hohe Faszination auf mich ausübt. Ich bin generell ziemlich marken-affin, schreibe gerade am Apple-Rechner, schaue auf die Omega-Uhr und sitze bzw. liege auf einer Le Corbusier LC4.

Bitte nicht als Überheblichkeit oder Angeberei verstehen, ich schätze eben hochwertige und langlebige Produktklassiker. "Wer billig kauft, kauft zweimal" und "Weniger ist mehr" gehören zu meinen Leitsprüchen. Lieber einmal in der Woche einen qualitativ hochwertigen Sonntagsbraten statt dreimal Fleisch aus dem Regal vom Supermarkt.

Okay, gerade ein ziemlich weit gespannter philosophischer Bogen, zurück zum Thema Porsche: Design, Image, Fahrleistungen auf dem Papier, langfristiger Werterhalt, alles klasse, passt!

Leider haben meine Praxiserfahrungen mit unterschiedlichen Modellen (der Boxster kürzlich, der 991 S schon mehrfach, das G-Modell 3,2 Targa und dessen Vorgänger im Fuhrpark meines Kumpel Detlev, ein Ur-Modell) meine hohe Erwartungshaltung nie bestätigen können.

Ja, der 991 S ist sauschnell, das Klappern und Knarzen, die Abrollgeräusche der überbreiten Reifen beim Rangieren, die scheinbar konzeptlos verteilten Schalter im Cockpit, alles nicht meins.

Der Boxster, im ersten Beitrag in diesem Thread beschrieben...

Das G-Modell, ebenfalls oben dargestellt.

Der Ur-911, Sitze wie Oma´s Ohrensessel, Spiel in der Lenkung wie beim Unimog meines Bruders, nee, ich war einfach oft enttäuscht nach Porsche-Probefahrten.

In einen BMW setzte ich mich hinein und sofort ist der "Wohlfühl- und Zuhausesein-Faktor" da. Und zwar modellreihenübergreifend!

Okay, es kann auch die Gewohnheit nach knapp 30 Jahren BMW sein, nächstes Jahr im März ist Jubiläum, 1988 habe ich meinen ersten 318i vom Händler abgeholt.

Insofern, auch wenn das Thema Porsche mich immer mal wieder anspricht und ich mir finanziell zumindest einen ordentlichen Gebrauchten leisten könnte, nein, bis war der Will-Haben-Effekt nie wirklich da.

Auf die Außenwirkung eines Porsche will ich an dieser Stelle nicht eingehen. Nur soviel, mein Kumpel Jörg formuliert so treffend "Porsche ist zunächst mal ein Statement und erst in zweiter Linie ein Auto..." Zwinker

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Viele Grüße, Peter
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22.10.2017, 17:53
Beitrag #38
RE: Testfahrt Porsche Boxster
@Peter
dann können wir ja bald ein Unterforum für mechanische Uhren aufmachen! (Omega speedmaster daydate)

Vielleicht war meine Erwartungshaltung kleiner, ich bin von meinem SC, insbesondere den Fahreigenschaften eher positiv überrascht worden. Viel Halbwissen das in diversen Foren verbreitet wird hat sich im Nachhinein als totaler Nonsens erwiesen. Das Thema Geradeauslauf ist so eine Sache, das F-Modell (für mich der schönste 11er) fährt sich diesbezüglich ähnlich wie ein Unimog, nur noch übertroffen vom Urmodell der ersten Generation mit kurzem Radstand. Ich kann nur für meinen SC sprechen, bis Tempo 200 kann man problemlos mit einer Hand fahren (geradeaus). Erst darüber muss man sich konzentrieren. Die Anreise zu meiner Alpentour war für ein über 30 Jahre altes Auto extrem schnell und vollkommen unproblematisch. Schaltbarkeit des 915er Getriebes: Dies wird im Internet ja geradezu niedergemacht, bei einer korrekten Einstellung des Schaltgestänges absolut problemlos zu schalten, wenn man sich an die fehlende Feder gewöhnt hat die den Schalthebel immer in der Gasse des 3-4 Ganges hält, sowie an die längeren Schaltwege. Die Kraftübertragung auf die Strasse fasziniert mich jedesmal auf`s neue. Nach der liebevollen "Überarbeitung" im letzten Winter liegen jetzt etwa 220-225 PS an, bei einem Leergewicht von gut 1100 kg. Beim Herausbeschleunigen aus den engen Serpentinen hat man selten das Gefühl von seinem eigenen Heck überholt zu werden, Motor auf der Antriebsachse sei Dank. Der Grenzbereich ist so extrem hoch, dass ich das Heck nur einfangen musste wenn ich es total übertrieben und provoziert habe. Was ich wohl erklärenderweise hinzufügen möchte, befindet sich der technische Zustand auf einem mindestens ebenso hohen Niveau wie der Pflegezustand. Zusammenfassend macht dieses Auto bei jeder neuen Fahrt immer noch ein wenig mehr Spass und Freude als bei der davor liegenden.
Was ich wohl zugeben muss bin ich noch nie einen BMW mit ähnlichen Leistung- und Gewichtsdaten gefahren. Vielleicht würde sich meine Begeisterung dann genauso darstellen.
Alltags bin ich ja (es wird sich ja herumgesprochen haben, ich poste es ja häufig genug) seit mittlerweile 20 Jahren mit den Elchen aus Göteborg unterwegs, und da ist die Fortbewegung ja eher entspannt und gediegen. Mein 5. Volvo und gleichzeitig mein zweiter XC90 steht seit 3 Tagen vor meinem Haus, und auch hier hat sich in der Gelassenheit der Fortbewegung (zum Glück) nichts geändert. Darum ist der Unterschied wenn ich dann am WE in den SC steige natürlich um so größer.

Grüße H.

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22.10.2017, 18:00 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.10.2017 18:00 von Harald.)
Beitrag #39
RE: Testfahrt Porsche Boxster
(22.10.2017 13:46)Peter schrieb:  Auf die Außenwirkung eines Porsche will ich an dieser Stelle nicht eingehen. Nur soviel, mein Kumpel Jörg formuliert so treffend "Porsche ist zunächst mal ein Statement und erst in zweiter Linie ein Auto..." Zwinker

Dieses Thema lassen wir heute besser außen vor, wir haben ja bereits darüber geschrieben! Sauer

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22.10.2017, 19:54
Beitrag #40
RE: Testfahrt Porsche Boxster
Was mich als Außenstehender beim Thema "Porsche" immer wieder erschreckt, ist, wie viel man immer wieder über Mängel und systematischen Fehlern bei den Motoren liest, die dann extrem teure Reparaturen nach sich ziehen. Bei einem Auto in diesen Preislagen würde ich doch erwarten, dass einem nicht nach relativ kurzer Zeit (unter 100'km) irgendwelche Allerweltsteile wie Simmerringe oder Lagerschalen um die Ohren fliegen, die dann auch noch 10tausende Euros Reparaturkosten verursachen. Und das auch bei den Standardmotoren, nicht nur bei den hochgezüchteten Top-Modellen.
Für mich macht das den Eindruck, ein gebrauchter Porsche (911 oder Boxster) ist motormäßig immer der Kauf einer Katze im Sack und unkalkulierbar.
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